Kunst. Mensch.
In meinem Projekt KUNST. MENSCH. porträtiere ich Künstler*innen und stelle ihnen die Frage:
Warum machst du Kunst?
Die Antworten sind berührend, inspirierend und ehrlich. Es sind Geschichten. Werte. Perspektiven.
Mit jedem Gespräch wird für mich deutlicher, warum ich selbst fotografiere. Die Kamera wird zum Resonanzraum. Zwischen Bild und Wort entsteht ein Dialog darüber, was Kunst im Kern bedeutet – für die, die sie schaffen, und für die, die ihr begegnen.
Gerade in Zeiten, die von Krisen, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen geprägt sind, zeigt sich ihre Bedeutung besonders stark. Kunst überwindet Grenzen im Kopf, irritiert Gewissheiten und hält uns innerlich beweglich. Sie schafft Räume, in denen Komplexität ausgehalten werden darf.
Und sie schafft Verbindung. Zwischen Menschen. Zwischen der Innen- und der Außenwelt. Diese Verbindung ist eine kostbare Ressource für ein wertschätzendes Miteinander.
Gleichzeitig bleibt das Bewusstsein: Kunst zu schaffen und Kunst erleben zu dürfen ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Privileg.
Dieses Projekt ist eine fortlaufende Sammlung von Gesichtern und Haltungen. Eine Suche nach dem, was uns antreibtund eine Annäherung an die Frage, warum Kunst existiert – und warum wir sie brauchen.





