Drei Tage Berlin.
Laut, schrill, inspirierend, zynisch. Voller Geschichte und Gegensätze.
Mit Anton Corbijns Bildern und vielen der Stimmen und Gesichter, die mich früher begleitet haben.
Irgendwie haben wir uns vor ein paar Jahren verloren, die Fotografie und ich. Aber irgendwo zwischen diesen Straßen, den Menschen, der Musik und den Bildern fühlt es sich an, als wäre das, was sich seit einiger Zeit langsam wieder angenähert hat, nun endgültig zurück an seinen Platz gerückt.
Und ausgerechnet in dieser Stadt, in der sich einem an jeder Ecke Motive aufdrängen, hat sich etwas verändert. Früher hat mich der Blick auf all die Situationen, die ich verpasst oder nicht rechtzeitig erkannt hatte, oft mehr beschäftigt als die Bilder, die tatsächlich entstanden sind. Die Unruhe darüber ist einer wohltuenden Gelassenheit gewichen. Und der Freude an dem, was ich gesehen und fotografiert habe.
Wir haben uns wiedergefunden, die Fotografie und ich. Und Berlin hat hinter diese Rückkehr ein feines Ausrufezeichen gesetzt.
Berlin
admin
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